Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)
Grundlagen
Möglichkeiten der Mitbestimmung beim BEM
Ist ein Beschäftigter innerhalb eines Jahres länger als 6 Wochen dauernd oder wiederholt krank, muss jeder Arbeitgeber ein Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) durchführen. Der Betriebsrat oder die Schwerbehindertenvertreter ist zu beteiligen. Mehr noch: der BEM-Ablauf ist zu überwachen! Ziel ist es, erkrankten Kollegen*innen bei der Wiederherstellung ihrer Arbeitsfähigkeit und beim Erhalt ihres Arbeitsplatzes zu helfen.
Das im SGB IX vorgeschriebene BEM wirft bei der Einführung unzählige Fragen
auf. Von unseren sachkundigen und erfahrenen Referenten erfahrt Ihr alles über
die rechtlichen Grundlagen und Gestaltungsmöglichkeiten. Wir helfen Euch, die
Risiken eines BEMs zu minimieren und es als Chance zu nutzen.
Das im SGB IX vorgeschriebene BEM wirft bei der Einführung unzählige Fragen
auf. Von unseren sachkundigen und erfahrenen Referenten erfahrt Ihr alles über
die rechtlichen Grundlagen und Gestaltungsmöglichkeiten. Wir helfen Euch, die
Risiken eines BEMs zu minimieren und es als Chance zu nutzen.
Auf einen Blick:
Ziel

- Kennenlernen der Grundlagen und Beteiligungsrechte
- Wissen über ein erfolgreiches BEM
- Erarbeitung von Zielen für den Betrieb
- Eckpunkte für eine Betriebsvereinbarung
- Wissen über ein erfolgreiches BEM
- Erarbeitung von Zielen für den Betrieb
- Eckpunkte für eine Betriebsvereinbarung
Seminargebühren

ab 990€ zzgl. MwSt.
Kostentragung

gem. § 40 BetrVG durch die Arbeitgeberin
Referent*innen

- Rechtsanwält*innen für Arbeitsrecht
- zertifizierter Disability Manager
- zertifizierter Disability Manager
Freistellung

gem. § 37.6 BetrVG
Inhalt des Seminars:
Rechtliche Grundlagen
⬤
Begrifflichkeiten: Was meint BEM? Warum gibt es BEM? Wer kommt für ein BEM in Betracht? Wer sind die Beteiligten? Das BEM-Team Fehlendes BEM: Auswirkungen auf den Kündigungsschutz Einführung in das SGB IX; Was ist in § 84 Abs. 2 geregelt? Die Rolle der Schwerbehindertenvertretung; Zusammenarbeit von Betriebsrat und SBV
Beteiligung des Betriebsrates
⬤
Informationsrechte des Betriebsrats, Pflichten des Arbeitgebers,
Mitbestimmung beim Gesundheitsschutz gem. BetrVG und anderer Bestimmungen; Krankenrückkehrgespräche vs. BEM; Unterstützung durch externe Stellen
Mitbestimmung beim Gesundheitsschutz gem. BetrVG und anderer Bestimmungen; Krankenrückkehrgespräche vs. BEM; Unterstützung durch externe Stellen
Gelungener Einstieg: Maßnahmen im Vorfeld
⬤
Die Basis: Informationen gezielt einholen und weitergeben Rechtzeitig handeln: Betriebliche Präventionsmaßnahmen Verfahrensabläufe festlegen: Wesentliche Eckpunkte einer BEM-Betriebsvereinbarung
Korrekter Ablauf: BEM-Fälle Schritt für Schritt erfolgreich anpacken
⬤
Erstkontakt und Erstgespräch: BEM ordnungsgemäß anbieten, die Zustimmung des Betroffenen korrekt einholen und den Fall klären Mögliche betriebsinterne Maßnahmen: Arbeitsplatz- und personenbezogene Hilfen Außerbetriebliche Unterstützung der Rehabilitationsträger, des Integrationsamtes und der Integrationsfachdienste Hinzuziehung der örtlichen gemeinsamen Servicestellen Wesentliche BEM-Bestandteile: Dokumentation, Auswertung und Erfolgskontrolle
Erarbeitung von Zielen für den Betrieb
⬤
Erarbeitung von betrieblichen Strukturen; Verfahren und Verfahrensbeteiligte; Arbeitsplatzanalysen als notwendige Vorstufe; Präventionsstrategien für den Betrieb; behinderten- und krankengerechte Arbeitsplatzgestaltung; Erstellen einer Mustervereinbarung für den Betrieb: Aktuelle Rechtsprechung zum BEM.
Konstruktive Gesprächsführung im BEM
⬤
Erfolgsentscheidend: Das Erstgespräch mit dem Betroffenen führen Richtungsweisend: Aufbau eines vertrauensvollen Gesprächsklimas Strukturiert: Das Erstgespräch sinnvoll gliedern Professionell: Eigenschaften und Grenzen verantwortungsvoller Beratung